Dotationskirchen in Frankfurt a/M werden saniert
Nya kyrkan i Årsta
Den 21 augusti 2011 invigdes den nya kyrkan i Årsta i södra Stockholm. Det är Enskede-Årsta församling som står bakom bygget. Stockholms biskop Eva Brunne, blåsare och körer medverkarde vid den högtidliga invigningsmässan. Många har väntat länge på den nya kyrkan som började planeras redan på 40-talet. Kyrkan planerats i sextio år. Byggnaden nominerades till Årets Stockholmsbyggnad 2012 och till Kasper Salin-priset 2012.
Redan 1945 bildades Årsta Kyrkostiftelse, med syftet att arbeta för uppförandet av en kyrka i Årsta. Efter det följde många år av diskussioner och olika ritningar på hur själva kyrkan skulle se ut. Politiskt sett var meningarna delade och kyrkbygget försenades. Slutligen, hösten 2008, klubbades förslaget igenom i Kyrkofullmäktige. Nu, mer än sextio år efter kyrkostiftelsens bildande, blir alltså visionen om en kyrka i Årsta verklighet.
Johan Celsing ritat
Kyrkan har ritats i ren stil av arkitekt Johan Celsing. Tanken har varit ett 300-årsperspektiv där alla detaljer har flera funktioner – både funktion och estetik, rationalitet och oregelbundenhet. Den rena arkitekturen ska sätta fokus på de avgörande händelser i människors liv som äger rum i kyrkorummet, till exempel dop, vigsel och begravning.
Helt i tegel
Kyrkan kommer att rymma 190 sittplatser och är byggd helt i tegel, med vit puts på insidan. I kyrkan finns också två kapell: Barnens kapell och Stillhetens kapell. En av byggarna blir först med att vigas i nya kyrkan. Redan den 28-e augusti, bara en vecka efter invigningen, vigs Per Jansson och Marie Wiström i den nya kyrkan vid Årsta torg. Per Jansson, som är anställd av M3 Bygg och själv jobbat på bygget tycker det ska bli roligt att gifta sig i den kyrka han själv varit med om att bygga.
1173 Fotos
Die Fotosammlung des Frankfurter Städel Museums erhält bedeutenden Zuwachs: Der Städelsche Museums-Verein und das Städel Museum erwerben mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder und der Hessischen Kulturstiftung ein umfassendes Fotografie-Konvolut von Annette und Rudolf Kicken. Neben dem Ankauf von insgesamt 524 Werken der Neuen Sachlichkeit, der Bauhausfotografie und der sogenannten „Subjektiven Fotografie“ gelangen damit weitere 649 Fotografien als großzügige Schenkung von Rudolf und Annette Kicken in die Städelsche Sammlung.
Die Zusammenstellung bildet die wichtigsten Tendenzen der europäischen Fotokunst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ab und umfasst Ikonen der Fotografiegeschichte, darunter Werke von Leopold Ahrendts, Gertrud Arndt, Hugo Erfurth, Rudolf Koppitz, Heinrich Kühn, Man Ray, Albert Renger-Patzsch, Franz Roh, Werner Rohde, August Sander und Otto Steinert.
Das herausragende Konvolut von insgesamt 1173 Werken schließt eine signifikante Lücke innerhalb der Städelschen Sammlung und ermöglicht es dem Frankfurter Museum, von nun an in der seit 2008 kontinuierlich aufgebauten Fotosammlung die Geschichte der Fotografie von ihren Anfängen bis in die Gegenwart unter einem Dach abzubilden.
„Die Zusammenstellung ist nicht nur durch die außergewöhnliche Seltenheit und den perfekten Erhaltungszustand, sondern vor allem durch die besondere Qualität der Aufnahmen einzigartig. Wir sind überglücklich, dass dieses historische Zeugnis des visuellen Wissens der damaligen Fotografengenerationen ins Städel kommt. In den letzten fünf Jahren konnten wir in großen Schritten mit strategischen Ankäufen und Schenkungen eine umfassende Fotosammlung für das Museum aufbauen und damit eine historische Weichenstellung sowohl für die Sammlung als auch für die zeitgemäße Präsentation von künstlerischer Fotografie im Museum vornehmen. Der Erwerb würdigt auch die fundamentale Pionierleistung von Rudolf Kicken für die Rezeption der Fotografie – und die hinzukommende Schenkung freut und ehrt uns in besonderem Maße“, kommentiert Max Hollein, Direktor des Städel, den Neuzugang.
Der Ankauf konnte durch den Städelschen Museums-Verein und das Städel Museum mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder und der Hessischen Kulturstiftung getätigt werden.
Das Ankaufskonvolut
Den Schwerpunkt des erworbenen Konvoluts bilden zwei bedeutende Tendenzen der Fotografie der Zwanziger- und Dreißigerjahre: die Neue Sachlichkeit, deren Vertreter wie August Sander, Albert Renger-Patzsch, Werner Mantz, Alfred Ehrhardt oder Ernst Fuhrmann nach einer genauen Wiedergabe ihrer Umwelt und deren gesellschaftlicher Umwälzungen strebten und dabei Meilensteine der Landschafts-, Portrait- und Architekturfotografie geschaffen haben, sowie mit 60 Fotografien von T. Lux Feininger oder Lucia Moholy eine einzigartige Gruppe von Arbeiten aus dem Bauhaus.
Hier wurde die Kamera zum experimentellen Werkzeug, das den Blick auf Leben und Arbeit des Bauhauses lenkte und damit maßgeblich zur öffentlichen Wahrnehmung der Schule und der dort entstandenen Objekte beitrug. Mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus wurde nicht nur das Bauhaus geschlossen: Die gesamte fotografische Avantgarde fand unter den politischen Umbrüchen der Zeit ein abruptes Ende. Erst in der Nachkriegszeit lebten die Bildideen der Zwanziger- und Dreißigerjahre wieder auf. Arbeiten dieser Periode bilden einen weiteren Schwerpunkt der Sammlung Kicken. Ein umfassender Werkkomplex der Gruppe „fotoform“, vertreten durch Otto Steinert, Peter Keetman, Heinz Hajek-Halke, Toni Schneiders oder Ludwig Windstosser, steht für diese neuen künstlerischen Bestrebungen in Deutschland. Steinert prägte den Begriff der „Subjektiven Fotografie“, der heute nicht nur die Stilrichtung der Gruppe bezeichnet, sondern auch für eine ganze Fotogeneration steht. Seine berühmte Arbeit „Ein-Fuß-Gänger“ (1950) zählt zu den bekanntesten Werken, die neu in die Sammlung des Städel Museums kommen.
Die Schenkung Kicken
Begleitend zum Ankaufskonvolut gelangen weitere 649 Werke als großzügige Schenkung des Ehepaars Kicken in die Städelsche Sammlung. Neben frühen Aufnahmen des 19. Jahrhunderts, mit Beispielen der Landschafts- und Architekturfotografie von Leopold Ahrendts, Ferdinand Schmidt oder August Kotzsch, und dem Piktorialismus der Jahrhundertwende, vertreten durch Heinrich Kühn und Rudolf Koppitz, umfasst das Konvolut der Schenkung eine in dieser Form einmalige Zusammenstellung von Arbeiten der tschechischen Avantgardefotografie der Zwanziger- und Dreißigerjahre. Künstler wie Josef Sudek, Jaromír Funke oder František Drtikol prägten die Fotogeschichte der Zeit maßgeblich und schlugen einen Bogen von einer noch piktorialistischen Stimmung zur Neuen Sachlichkeit. Darüber hinaus beinhaltet die Schenkung zwei Konvolute mit Arbeiten von Florence Henri und Man Ray. Portfolios mit Abzügen der klassischen Moderne (Umbo, Paul Citroen, Werner Mantz), die die Galerie in Absprache mit den Künstlern oder ihren Nachlassverwaltern herausgab, runden die Zusammenstellung ab.
Sammlungsbereich Fotografie im Städel Museum
Mit dem Erwerb des Gesamtkonvoluts von 1173 Arbeiten ist es dem Städel Museum gelungen, auf höchstem kunsthistorischem Niveau eine signifikante Lücke in seinem noch relativ jungen Sammlungsbereich „Fotografie“ zu schließen. Wurde mit der 2011 – ebenfalls durch den Städelschen Museums-Verein mit finanzieller Unterstützung der Kulturstiftung der Länder und der Hessischen Kulturstiftung –erworbenen Sammlung Wiegand die Frühzeit der Fotografie und mit der Übergabe von 220 Werken aus der DZ BANK Kunstsammlung (2008) die zeitgenössische Fotografie in die Städelsche Sammlung integriert, so kann der historische Bogen zwischen diesen beiden Polen mit den Arbeiten der klassischen Moderne aus der Sammlung Kicken nun auf ideale Weise geschlossen werden.
Eine Auswahl der Neuzugänge wird erstmals ab Ende Juli 2013 in der Sammlungspräsentation „Kunst der Moderne“ im Städel Museum zu sehen sein.
Bildnachweis:
Václav Chochola
Kolotoc-Konieci (Karussellpferde), ca. 1958
Silbergelantine-Abzug
Städel Museum, Frankfurt am Main
Erworben 2013 als Schenkung von Annette und Rudolf Kicken
Hans Thoma, 1920
Gelatin silver print, printed ca. 1920, 27,2 x 23 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main
Foto: Eigentum des Städelschen Museums-Vereins und des Städel Museums
© VG Bild-Kunst, Bonn 2013
Eigentum des Städelschen Museums-Vereins und des Städel Museums
Pariser Fenster, 1929
From „Portfolio Florence Henri”, 12 gelatin silver prints, published 1974 by Galerie
“Wilde, Cologne”, 43 x 33 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main
© VG Bild-Kunst, Bonn 2013
Erworben 2013 als Schenkung von Annette und Rudolf Kicken
Ohne Titel (Sonnenbad), 1930er Jahre
Silbergelatine-Abzug
Städel Museum, Frankfurt am Main
Erworben 2013 als Schenkung von Annette und Rudolf Kicken
Retour à la Raison (Rückkehr zur Vernunft), 1923
Silbergelantine-Abzug ca. 1979 von Pierre Gassmann
Städel Museum, Frankfurt am Main
© VG Bild-Kunst, Bonn 2013
Erworben 2013 als Schenkung von Annette und Rudolf Kicken
Brücke, Köln, 1927
Gelatin silver print, printed later, 16,7 x 22,5 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main
© VG Bild-Kunst, Bonn 2013
Eigentum des Städelschen Museums-Vereins und des Städel Museums
Pablo Picasso, 1932
Gelatin silver print, printed by P. Gassmann ca. 1970-78, 7,9 x 5,5, cm
Städel Museum, Frankfurt am Main
© VG Bild-Kunst, Bonn 2013
Erworben 2013 als Schenkung von Annette und Rudolf Kicken
Werner Mantz (1901-1983)
Förderturm – Im Auftrag der Staatsmijnen Heerlen/Niederlande, 1937
Gelatin silver bromide print, 22,6x16,7 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main
© VG Bild-Kunst, Bonn 2013
Eigentum des Städelschen Museums-Vereins und des Städel Museums
Tropische Orchis, cattleya labiata, ca. 1930
Gelatin silver print, printed ca. 1930
Städel Museum, Frankfurt am Main
Eigentum des Städelschen Museums-Vereins und des Städel Museums
Untitled (Aktstudie im Garten), ca. 1922-28
Gelatin silver print, printed ca. 1922-28, 16,7 x 18 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main
Eigentum des Städelschen Museums-Vereins und des Städel Museums
Untitled (Familienportrait), ca. 1910er-20er
Gelatin silver print, printed ca. 1910er-20er, 24 x 30,7 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main
© VG Bild-Kunst, Bonn 2013
Eigentum des Städelschen Museums-Vereins und des Städel Museums
Öltropfen, 1955
Gelatin silver print, printed ca. 1955, 23,6 x 29,8 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main
© VG Bild-Kunst, Bonn 2013
Eigentum des Städelschen Museums-Vereins und des Städel Museums
Lotte Stam-Beese (1903-1988)
Otti Berger (auf Balkon des Atelierhauses in Dessau), 1930
Gelatin silver print, printed 1930, 8,5 x 6,1 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main
Eigentum des Städelschen Museums-Vereins und des Städel Museums
Ein-Fuß-Gänger, 1950
Gelatin silver print, printed ca. 1950, 28,5 x 39 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main
Eigentum des Städelschen Museums-Vereins und des Städel Museums
Crucified, vor 1914
Gelatin silver print, printed before 1914, 22,7 x 17,3 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main
© VG Bild-Kunst, Bonn 2013
Erworben 2013 als Schenkung von Annette und Rudolf Kicken
Kopf eines Mannes mit Helm, ca. 1929
Carbon print, printed ca. 1929, 49,8 x 48,4 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main
Erworben 2013 als Schenkung von Annette und Rudolf Kicken
Künstlerliste:
Leopold Ahrendts, Friedrich Albert, Ludwig Angerer, Ottomar Anschütz, Gertrud Arndt, Bloudilová Atelier, Ellen Auerbach, Gerd Balzer, Josef Bartuška, Eugen Batz, Herbert Bayer, Irene Bayer, E.Benecke, Jan Beran, Curt Berger, Ladislav Emil Berka, Böhmer & Jonas, A. Böhmer, Katt Both, Adolphe Braun, Václav Chochola, Paul Citroen, Edmund Collein, Erich Comeriner (comofot), Horacio Coppola, František Drtikol, C. J. von Dühren, Josef Ehm, Alfred Ehrhardt, Franz Ehrlich und Heinz Loew, Hugo Erfurth, T. Lux Feininger, David W. Feist, Ladislav Foltyn, Walter Funkat, Jaromír Funke, Ernst Fuhrmann, Gregor Baldi & Friedrich Karl Würthle, Andreas Groll, Karel Hájek, Heinz Hajek-Halle, Miroslav Hák, Wilhelm Hammerschmidt, Franz Hanfstaengl, Jaroslava Hatláková, Jan Hellich, Albert Hennig, Florence Henri, Vladimir Hipman, Irene Hoffmann, Tibor Honty, Jaeger und Goergen, Václav Jíru;, Grit Kallin-Fischer, Peter Keetman, Klaus Kinold, Premysl Koblic, Bela Kolárová, Rudolf Koppitz, August Kotzsch, Jaroslav Krupka, Heinrich Kühn, Jaroslav Kysela, Siegfried Lauterwasser, Jirí Lehovec, Erna Lendvai-Dircksen, Karel Ludwig, Jan Lukas, Werner Mantz, Henry Marco, Lucia Moholy, Georg Muche, Adolf Novák, Karel Novák, Pim Van Os, Gyula Pap, Max Peiffer Watenphul, Gertrud Preiswerk, Josef Prošek, Man Ray, Vilém Reichmann, Albert Renger-Patzsch, Franz Richard, Heinrich Riebesehl, Franz Roh, Werner Rohde, Hajo Rose, Jaroslav Rössler, J. Rozánková, Rudolf Franz Lehnert & Ernst Heinrich Landrock, August Sander, Jan Saudek, Ferdinand Schmidt, Joost Schmidt, Otto Schmidt, Adolf Schneeberger, Toni Schneiders, Fritz Schreiber, Herbert Schürmann, Friedrich Seidenstücker, Lotte Stam-Beese, Anton Stankowski, Otto Steinert, Bohumil Štepán, Grete Stern, Wolf Strache, Karl Straub, Carl Strüwe, Jindrich Štyrský, Josef Sudek, Zdenek Tmey, Anton Josef Trcka, Umbo, František Vobecký, Hans Volger, Josef Voríšek, Wigand & Hutter, Ludwig Windstosser, Eugen Wiškovský
One Block, Two Houses and 50 Steps in Between
Kjellander + Sjöberg creates yet an example of contemporary architecture that fits modern needs and without nostalgia corresponds with its site. Bönan and Kisen is a new city block on Södermalm that with an urban intensity adds new qualities and preserves the local scale and character.
Basics (2013)
(revised and expanded edition 2013) author Alexander Schilling
by Birkhäuser in Basel/ Switzerland
The Paperack is available in English or in German
A small manual, paperback with 80 pages provides a narrow scope in front of several model types that have a practical application. Here, the advantage would be to find new ideas to implement in the model. Of a building in this way, the other comes to a similar conclusion, but has a completely different practice models applied. Often these events have anything to do with habit or ignorance of necessary techniques. Once the path taken, mostly acquired in school and brought about, has become influential and is rarely questioned. In this respect it is worth looking into the small book. Because here step by step technique and technology approaches are traced. Processes are important to better understand craft handles. Basis of presentation model from the Birkhauser Verlag are therefore suitable for direct instruction and reproduction. These basics will provide bundled knowledge about model types, materials, tools and techniques to presentation models.
Chapter five contains the small business that is vividly illustrated with numerous b/w photographs. The first chapter: architecture model as a representation of medium picks in a set back to the beginnings of model building in the Renaissance. The layout, the type area is divided on one side for clarity in several areas. Firstly, to see photos. These have an average size of 5 x 10 cm, covering about one third to one half of a page. Among the most pictures legends are inserted so that an assignment of the images is clear.
The main text leaves a wide margin on the page where notes are recorded in the form of a question, which relate directly to the corresponding paragraph. For example, the remark is on the edge: motivation, why do I build a model? The answer is the same in the adjacent main text: Of course, a model is necessary to make a planning task or construction task successfully.
It would not be correct to speak of a school or textbook. Taught to Basics model retains fine. What is certainly intended for teaching the ignorant opened quite a few secrets that would otherwise be conveyed only in practice. The joy of reading and understanding does not pass the interested determined.
The second chapter is designated by model types. What is meant by this is explained on ten pages, which are also heavily illustrated. There are, for example, different window representations in models, which is generally scale-dependent understand. That is, the larger the scale, the more details are integrated on the windows in the model. What initially starts with a square opening, finally gets window sill, window frames and a distance from the outer and inner wall in the model view.
There are concept models that do not require specific scale compared to urban or landscape models in scale 1:500 or 1:1000. The next larger units are architectural or building models in the order of 1:200 to 1:50. Finally, interior design or detailed models produced up to a scale of 1:1. As I said, a brief outline is not supplied, and more. This is sufficient, however, to deal with once the necessary conditions in the model can.
Chapter 3 is called design and concept, which is explained on five pages and deals with things such as color and material. In the next chapter, it is practical. Equipment - Tools - Techniques takes care of the technical skills that go into every detail. Sculptural work in models requires knowledge of the cutting knife. The cutter is the basic tool for the surfaces to be joined later be cut to the correct size. A suitable cutting surface is one of them as well as the appropriate cutting ruler should be available.
Specific application can find the corner into the models that are connected in many different ways. The more accurate the design the better the result. "Basis of presentation model" shows very vividly how the problem of corner joints can be addressed. "Stump pushed", "overlapping encountered" and "encountered fermentation" are the terms at the moment. Stick, knead, form and pour, whichever result is to be achieved, a working method may be in the production.
The fifth chapter identifies materials - some, which is intended to indicate which materials are preferably used in modeling. The selection is not that big, but fine work is called for in the implementation. The correct use of the materials is of considerable importance.
Basics
Fundamentals of presentation. Modelbuilding
Author: Alexander Schilling
79 p., 81 illus.
Paperback
Publication date: may 2013
Measures: 21,6 x 15,3 cm
Weight: 183 g
ISBN : 978-3-0346-1331-6
One Block, Two Houses and 50 Steps in Between. Kjellander+Sjöberg
Kjellander + Sjöberg creates yet an example of contemporary architecture that fits modern needs and without nostalgia corresponds with its site. Bönan and Kisen is a new city block on Södermalm that with an urban intensity adds new qualities and preserves the local scale and character.
The project aims to add new buildings rooted in the local vernacular, an addition that emphasizes and enriches the urban fabric, providing space for businesses that in turn allow Högbergsgatans urban content to prosper and expand. The design contains two volumes, Bönan and Kisen, (50’s local slang terms for girl and boy, respectively) with distinctly separate identities that are not obviously one development, rather an easy addition opening up towards the park in south.
The starting point is the mixed urban context near the lively Medborgarplatsen and Götgatsbacken, which in combination with the view over and access to the park Fatbursparken, is a definite potential for the project’s success. Bönan and Kisen blend into the existing century-old grid structure, with commercial spaces on ground floor and apartments flanking either side of a new path stepping down along the extension of Kvarngatan to the park.
The project originated as a parallel assignment for three practices, after which K + S won the commission. The brief included several considerable challenges: preservation of the open and public character of the site, new buildings must be able to coexist with the adjoining charity and shelter Stadsmissionen and finally new buildings require a rational and financially viable structural solution to cover and build above the three existing underground rail tunnels. Bönan and Kisen is K + S latest project with Einar Mattsson Projekt AB, who develops and builds co-owned apartments and rental property for Einar Mattsson Fastighets AB.
More about Bönan and Kisen on www.ksark.se

About Kjellander + Sjöberg Architects:
Kjellander + Sjöberg (K + S) is one of the leading architectural offices in Scandinavia, based in Stockholm. In close collaboration the four partners Ola Kjellander, Stefan Sjöberg, Mi Inkinen and Lena Viterstedt develop projects and conduct studies in the fields of architecture, urban design, planning and sustainable development. Ongoing projects range from landscape integrated design, public and cultural projects to offices and residential buildings of various scales around Sweden. In the Stockholm development areas the office currently works on Fredriksdal in Hammarby Lake City, Maja Gräddnos in Annedal, Monoliten at Telefonplan and two projects on New Årstafältet with focus on sustainability.
The project aims to add new buildings rooted in the local vernacular, an addition that emphasizes and enriches the urban fabric, providing space for businesses that in turn allow Högbergsgatans urban content to prosper and expand. The design contains two volumes, Bönan and Kisen, (50’s local slang terms for girl and boy, respectively) with distinctly separate identities that are not obviously one development, rather an easy addition opening up towards the park in south.
The starting point is the mixed urban context near the lively Medborgarplatsen and Götgatsbacken, which in combination with the view over and access to the park Fatbursparken is a definite potential for the project’s success. Bönan and Kisen blend into the existing century-old grid structure, with commercial space on ground floor and apartments flanking either side of a new path stepping down along the extension of Kvarngatan to the park.

The project originated as a parallel assignment for three practices, after which K + S won the commission. The brief included several considerable challenges: consideration given to preserving the open and public character of the site, any new buildings must be able to coexist with the adjoining charity and shelter Stadsmissionen and finally new buildings require a rational and financially viable structural solution to cover and build above the three existing underground rail tunnels.
The realisation of this project necessitates building on what is today J H Romans Park, as a part of the city’s on-going development of nearby parkland around Fatbursparken and Mariagårdstäppan, which will be connected by restored and extended park space on existing rail tracks. Thus parkland is diminished locally but increased in total in the nearby area. A small public space is created in front of the long westerly building – Kisen – an intimate little square planted with trees, facing Högbergsgatan.
Kisens volumetric form can be seen as two parallel slabs with staggered roof silhouettes, further accentuated in depth and character through use of material and colour. Balconies on the short end of the building are incorporated into the volume, whereas the balconies along the length of the building are external, faced with the metallic material used on the facades. Bönan is a light-coloured, almost cubic brick building with recessed expressive roof volume.
The building connects with Stadsmissionen’s adjacent property, but with a visual distance created by a vertical balcony zone in the seam, which allows both buildings to retain the coherence of their volume. Recessed balconies and a clearly demarcated commercial floor at street level perpetuate the structure of the turn- of-the-century city. To the south and facing the park, a protected common garden is created, raised up a level from the lower entrance to Stadsmissionen.
Kisen has smaller, compact apartments aimed at first-time buyers; Bönan has somewhat larger flats with windows in two directions. All apartments are light, with open plans, balconies and a view. The majority of the apartments have 1-2 bedrooms, with the occasional 3-bedroom flat. Type: Residential Status: In Progress Size: M 1000-10 000 sqm Year: 2010- Location: Högbergsgatan, Stockholm Client: Einar Mattsson Program: 9000 m2, 87 apm Principal: Stefan Sjöberg Team: Ola Kjellander, Fredrik Pettersson, Pontus Nilsson, Axel Freij, Simon Isacsson competition team: Ola Kjellander, Lena Viterstedt, Måns Tham, Mimmi Wide Gustafsson, Kalle Zetterholm.
Richard Meier MAK Empty House
Richard Meier MAK Empty House (36 Bilder) - vom 07. - 10. März 2013
Museum im Rohzustand
Nach Fertigstellung und Eröffnung vor 27 Jahren wird der Richard-Meier-Bau am Museumsufer in Frankfurt zurück in seinen Originalzustand versetzt. Ohne Einbauten, ohne Umbauten, ohne Verkleidungen, ohne Ausstellungsstücke bietet der Anblick völlig andere Einsichten. Entkleidet von "des Kaisers neuen Kleidern" werden Blickachsen wieder freigesetzt, die vorher hinter künstlichen Wandverschalungen, Abdeckungen und Folien verborgen blieben.
Noch bevor die neuen Ausstellungen nach grundlegend überarbeitetem Konzept aufgebaut sind, bietet das Museum für Angewandte Kunst (MAK) mit neuer Museumsleitung, Matthias Wagner K, die Chance, das Gebäude in seiner ursprünglichen Form zu besuchen, zu erleben und zu beobachten. Ergänzt durch eine Broschüre und verschiedenen Veranstaltungen zur Architektur – Vorträgen, Musik und Führungen – öffnet sich das leere Haus im März 2013 für kurze Zeit für die Besucher.
Architekt Richard Meier und sein Haus werden zum Hauptdarsteller. Organisiert von Thibaut de Ruyter in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Architekturmuseum Frankfurt, dem Fotografen Prof. Dieter Leistner und vielen anderen Beteiligten.
Konzipiert hat die Performance, die während der Aktionstage am 8. März im Empty House vorgestellt werden soll, der Projektorganisator Olaf Nicolai. Eine spielerische Kulisse soll im leeren Haus entstehen. Gesänge und Gesumme aus verschiedenen Positionen sollen das Haus lautmalerisch erfüllen. In Robert Schumanns Klavierstück „Humoreske“, op. 20 findet sich zwischen der Notation für die linke und die rechte Hand ein drittes, mittleres Notensystem, das nicht gespielt werden kann. Schumann hat es als „Innere Stimme“ betitelt. Wie aus dem Wald soll es im leeren Haus tönen und die Besucher aufhören lassen. In einem Saal ist eine Theke aufgebaut, um für die nötige Menge an Getränken zu sorgen. Der Überraschungseffekt soll gewährleistet sein. Besucher kommen auf ihre Kosten und erleben, was es mit der Architektur im MAK auf sich hat.
Thibaut de Ruyter hob während seiner Führung am 06. März durch das leere Haus die breiten Sockelleisten hervor, die Richard Meier vorsah, die aber während der letzten Jahre vor weißer Wand verdeckt waren. Manche der Fensterwände verschlossen, so dass Blickachsen mit Fensteröffnungen auf einer Linie durch das gesamte Gebäude einen völlig anderen Eindruck und eine völlig veränderte Lichthelligkeit der Räume zu Folge hatten. Umfangreiche Renovierungsarbeiten wurden zwar durchgeführt während Ulrich Schneider der Direktor des Museums war, aber die Mängelliste hat das nicht verringert. Das Gebäude, so schön und herrlich es ist, fordert Zoll, darüber sind die Fachleute sich einig. Abgehängte Decken an den Seitenrändern der Säle, dort verläuft die unsichtbare Lüftungsanlage. Im Hohlfußboden unter dem Parkett ist die Elektrik untergebracht. An mehreren Stellen sind kleine runde Bodenöffnungen mit Ausgängen für elektrische Anschlüsse. Inwieweit das angegriffene Parkett abgeschliffen werden soll, stand noch nicht fest. Sicher ist, eine Behandlung des edlen Fußbodens ist unumgänglich. An vielen Stellen lagen permanent Teppichböden, so dass unschöne Lichtränder entstanden sind. Dachfenster waren abgedunkelt, damit die Helligkeit nicht zu stark eindringt. Der gemusterte Teppichboden auf der Flurrampe, soll durch einen einfarbig hellgrauen ersetzt werden, wie das bei Eröffnung des Museums vom Architekten gedacht war.
HAUS TUGENDHAT (BRD 2013)
Pandora Film Spieldauer: 116 Minuten Kinostart: 30. Mai 2013
Zum Trailer: Haus Tugendhat Regie: Dieter Reifarth
Das Haus Tugendhat (1928/30) im tschechischen Brünn (Brno) ist ein Solitär moderner Architektur. Es verkörpert den sozialutopischen Anspruch des Architekten Mies van der Rohe und den weltoffenen großbürgerlichen Lebensentwurf seiner Auftraggeber Grete und Fritz Tugendhat. Der Film erzählt die wechselvolle Geschichte des singulären Bauwerks und seiner Bewohner vor und nach seiner Restaurierung.
Ziel wird die Bereitschaft sein, das sanierte Haus der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dafür werden einige Umstellungen notwendig, bis Haus Tugendhat mitsamt im Original hergerichteter Einrichtung dem Ansturm gewachsen ist..
Von der Aufbruchsstimmung im prosperierenden Westmähren zwischen den Weltkriegen, der Okkupation durch Nazideutschland, Vertreibung und Emigration der Familie Tugendhat in die Schweiz und nach Venezuela, von den ersten Nachkriegsjahren, in denen das Haus als private Schule für Rhythmik- und Ausdruckstanz diente und den Jahrzehnten danach.
Anfang der fünfziger Jahre wurde die einstige Magnatenvilla zum Therapiezentrum, später auch zur Schule für wirbelsäulengeschädigte Kinder und blieb es dreißig Jahre. Nach der „samtenen Prager Revolution“ verhandelte man im Haus Tugendhat die Trennung der ČSSR und gab von hier aus bekannt, dass es ab Januar 1993 zwei getrennte Staaten geben wird. 2001 erklärte die UNESCO das Haus wegen seiner universellen Bedeutung als architektonisches Kunstwerk zum Weltkulturerbe. Nach mehrjähriger Verzögerung begann 2010 aus EU-Mitteln die längst überfällige Restaurierung. Am 29. Februar 2012 wurde das Haus Tugendhat der Weltöffentlichkeit übergeben.

Regisseur und Produzent Dieter Reifarth (u.a. produzierte er Filme von Vlado Kristl, Peter Nestler, Straub/Huillet) verwebt in seinem Dokumentarfilm HAUS TUGENDHAT Gespräche mit Familienmitgliedern, einstigen Benutzern des Hauses, Kunsthistorikern und Restauratoren mit historischen Foto- und Filmaufnahmen zur facettenreichen Biographie eines Bauwerks. Vor dem Hintergrund der politischen Katastrophen des 20. Jahrhunderts erzählt der Film von den persönlichen Erfahrungen der Bewohner und Nutzer des einzigartigen Hauses, dessen Schönheit und Ausstrahlung bei Generationen von Menschen tiefe Spuren hinterlassen hat.



WORK HARD – PLAY HARD (BRD 2011)
Film Kino Text Spieldauer: 90 Minuten Kinostart: 12. April 2012
Der Dokumentarfilm von Carmen Losmann zeigt die schöne neue Arbeitswelt. Eine Dienstleistungsgesellschaft verlangt immer stärker nach Optimierung seiner Mitarbeiter. Das Streben nach Gewinnmaximierung und grenzenlosem Wachstum hat die Ressource Mensch längst entdeckt. Die Grenzen zwischen Arbeit und Lifestyle verschwinden zusehends. Bei der Auswahl und Training der Mitarbeiter von Morgen wird nichts dem Zufall überlassen. Selbstoptimierung steht auf dem Programm. Der Erfolg einer Firma hängt von der Leistungsfähigkeit und -bereitschaft der Mitarbeiter ab. Der Druck der Globalisierung auf die Unternehmen fordert immer mehr Tugenden bei der Unternehmensführung und von den einzelnen Mitarbeitern, der idealerweise Job und Unternehmenziel zugleich im Sinn haben.
Der Film liefert eine Momenaufnahme in einem Prozess der andauernden Weiterentwicklung, der auch in der Arbeitswelt stattfindet. Neue Formen der Interaktion wird ebenso von den Unternehmen gefordert wie dies bei der Gewinnung der Arbeitskräfte geschieht. Das schlägt sich nicht nur in neuen Konzepten nieder bei der Aquirierung junger dynamischer Mitarbeiter. Im Film von Carmen Losmann werden Arbeitswelt und Privatleben stets getrennt behandelt. Das ist Konzept und gibt dem Film den Anstrich der unterkühlten Arbeitswelt. Die Symbiose dagegen, wie sie in neuen Formen der Architektur phrophezeit wird, werden im Film nicht oder nur am Rande erwähnt. Einmal kommt das Vitra Design Konzept zur Sprache, eine Verbindung aus Wohnzimmer und Arbeitsplatz.

Fast ironisch tritt eine Mitarbeitergruppe auf, die gerade vom Coach begrüßt wird und wie die Umkehrung aus dessen Weltanschauung erklärt, wie schwer es den Mitarbeitern fällt auf der Arbeit zu erscheinen. Das gleicht einem Ausbruchversuch in dieser Ansammlung aus Interviews, Einblicken, Überblicken und Visionen der Arbeitswelt. Es zeigt wie unvollständig diese Welt ist, wie wenig beseelt von alledem. Erst die Menschen die in ihr zu tun haben, sind aufgefordert etwas zu verändern und etwas aus ihrem Leben zu machen.
Die Interviews wurden in verschiedenen Städten geführt. Darunter bei ansässigen Unternehmen in Frankfurt am Main, Stuttgart und Hamburg. Carmen Losmann betritt eine Welt in der eine eigene Sprache gesprochen wird. Wer dazugehören will, passt sich an, gibt sich zu erkennen. Von non-territorialen Office Spaces, multimobilen Knowledge-Workern ist hier die Rede. Der Dokumentarfilm unternimmt eine Reise durch die postindustriellen Werkstätten der Wissens- und Dienstleistungsarbeit, die lange als unsere Arbeitswelten von morgen galten und doch schon längst im Heute angekommen sind. Hier ist die Arbeit frei, es gibt weder Stempeluhren noch Anwesenheitspflicht - und die Ressource Mensch rückt in den Mittelpunkt. Der Film beobachtet eine neue Arbeiterschaft, die sich auch durch eine eigene Sprache zu definieren sucht und in Bewerbungstrainings finden will. Human Resource Management und moderner Büroarchitektur reichen sich die Hand.

AUSZEICHNUNGEN
FIPRESCI Preis DOK Leipzig 2011
Preis der ökumenischen Jury DOK Leipzig 2011
Healthy Workplaces Award DOK Leipzig 2011
Goldener Schlüssel Dokumentarfilmfestival Kassel 2011
Das Team
Buch und Regie: Carmen Losmann
Kamera: Dirk Lütter, Matthias Schellenberg
Ton: Ulla Kösterke, Andreas Hildebrandt, Frank Bubenzer Schnitt: Henk Drees
Redaktion: Anne Even, ZDF/ARTE
In Co-Produktion mit dem ZDF und in Zusammenarbeit mit ARTE. Produktion gefördert von der Filmstiftung NRW.
Weltvertrieb: Taskovski Films Ltd.
Verleih Deutschland: Film Kino Text
FESTIVALS
Uraufführung bei DOK Leipzig 2011, Int. Wettbewerb
Doc Edge Festival Neuseeland
Indie Lisboa
Dokumentarfilmwochendende Würzburg
Festival des deutschen Films Ludwigshafen
Jerusalem International Film Festival
Doc Review Warschau
It´s All True Sao Paulo
Hamsun Holl Hamarøy (2010)
Verlag Lars Müller Publishers
Die Verbindung zwischen Literatur und Architektur ist ein Thema, welches mich immer wieder von neuem in seinen unterschiedlichen Auslegungen beschäftigt. Erwähnenswert sind an diesem Punkt die zeitlich nahe liegenden Lesungen mit Wilhelm Genazino am 10. und 11. Mai 2011 in Frankfurt am Main: "die Inneneinrichtung seiner Langeweile" und "Hütten, Paläste II". Zum letzteren steht im Programmheft: "Denn jemand, der ein Buch liest, ist ein Denkmal, eine Säule der Unantastbarkeit. Ein Stillleben der Intimität zwischen Autor und Leser. Das Literaturhaus stellt diese Intimität seit einiger Zeit mit Gesprächen und Lesungen in Privatwohnungen auf die Probe. In Villen und Studentenbuden, in Mansarden und Souterrains, in Wohnungen und Gemächern, in Hütten und Palästen gleichermaßen." - Die nachfolgende Buchrezension bezieht sich noch mehr auf den norwegischen Schriftsteller Knut Hamsun und seinem neu erbauten turmförmigen Haus in Hamarøy durch den Architekten Steven Holl.
Hamsun Holl Hamarøy
herausgegeben von Aaslaug Vaa, Nina Frang Høyum, Erik Fenstad Langdalen und Lars Müller
mit Fotografien von Iwan Baan
im Verlag Lars Müller Publishers, Baden (Schweiz), 1. Auflage 2010
252 Seiten, gebundene Ausgabe
Sprache: Deutsch
Größe: 24,4 x 16,8 x 2,4 cm
Gewicht: 860g
ISBN: 978-3037782132
Norwegische Ausgabe
ISBN: 978-3-03778-215-6
Englische Ausgabe
ISBN: 978-3037782149
Neben Deutsch ist der Band auch auf Englisch und auf Norwegisch erschienen.
Das Dokumentationszentrum über Hamsun im Norden von Norwegen wurde von Steven Holl konzipiert und umgesetzt. Das Haus gilt als unkonventionell, weil die außergewöhnliche Persönlichkeit des Schriftsteller das Gebäude mitbestimmt. Das Zentrum in der kargen Landschaft Hamarøys in denen Hamsun lebte und arbeitete, die Stille und Einsamkeit sind gefragt, sich zu engagieren, mit ihm und seiner Arbeit. Das Buch dokumentiert die Verbindung zwischen Hamsun, Architektur und Landschaft. Der Fotograf Iwan Baan setzt das Verhältnis zwischen Landschaft und Gebäude in Beziehung. Historische Dokumente zeigen das widersprüchliche Leben Hamsuns und seine einflussreiche Arbeit. Hamsun wurde 1920 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.
Das erste Kapitel von Aaslaug Vaa beginnt mit einer Reisebeschreibung nach Manhattan, die Heimat des Architekten Steven Holl. Eine literarische Reise über den atlantischen Ozean nach Nordnorwegen nimmt ihren Anfang. Knut Hamsun (1859 - 1952) unternahm schon im Jahre 1882 eine Reise nach Übersee von Europa aus. Anlaß für umfangreiche Beschreibungen die mit Lebensdaten zum Schriftsteller verknüpft sind. Auf Seite 15, findet sich die ganzseitige Abbildung einer Titelseite der Zeitung "Aftenposten" vom 7. Mai 1945 mit einem Kommentar Hamsuns, indem er seine Einstellung gegenüber Hitler kommentiert, was nach Kriegsende und nach der Kapitulation der Deutschen erfolgte. Sein zwiespältig offenes Verhältnis, das Hamsun zeitlebens gegenüber Hitler hegte, sorgte dafür, daß auch noch im Jubiläumsjahr 2009 die Erwartungen an die Aktualisierung seines schriftstellerischen Werkes nicht erfüllt wurden.
Mit dem turmartigen Neubau wurde das so dringend benötigte Hamsun-Zentrum in die Wirklichkeit umgesetzt. Nordland mit der Kommune Hamarøy feierten den Baubeginn und die Grundsteinlegung im Jahre 2008. Eröffnet wurde das Gebäude anlässlich des 150. Geburtstages Hamsuns. Nach Fertigstellung der Ausstellungs- und Inneneinrichtung wurde das Zentrum am 13. Juni 2010 auch für das Publikum geöffnet. Der Bau wurde 2010 mit dem „International Architecture Award“ ausgezeichnet.
Es heißt: "Steven Holls Interpretation und Umsetzung von Hamsuns Werk in Baukunst war umstritten, weil er die Skizzen des Turms bei seinem ersten Besuch in Hamarøy anfertigte. Die Kritiker haben darin recht, daß dieser charakteristische Bau nicht das Ergebnis eines Architekturwettbewerbs ist. Der Architekt Steven Holl wurde vom Vorstand der 'Hamsunzentrum Aktiengesellschaft' vor dem Hintergrund vor begutachteten Alternativen engagiert."
Das skizzierte Projekt, so weiter im Buch, das 1996 vorgestellt wurde, war ein 23 Meter hohes Gebäude über insgesamt 600 Quadratmeter, verteilt auf sechs Etagen mit offener Raumgestaltung. Der Turm erhielt im Ausland Zustimmung was in Norwegen immer noch auf Gegenwind stieß. Kritisch wurde schon der gläserne Aufzug für 25 Personen betrachtet.. Das Gebäude sei so speziell, daß es vom eigentlichen Zweck ablenken würde. Moderne Architektur passe im Grunde gar nicht zu Hamsun, lautete die Kritik am Neubau.
Wobei Hamsun kein konservativer Schriftsteller im herkömmlichen Sinne war, sondern jemand der sparsam und einfach in seiner Formsprache umging. Architektur im Sinne Hamsuns sollte deshalb immer nach Einhaltung der Einfachheit suchen. Dann fügt sich das Gebäude von allein den Bedingungen, die gestellt werden. Sehr bekannt geworden sind Hamsuns Romane "Hunger" (1890) und "Pan" (1894), die eben mit dieser Sparsamkeit in der Ausführung geschrieben wurden. Dabei wissen Schriftsteller im allgemeinen genau, daß er in allen seinen Aspekten als der Vater der modernen Literatur gilt.
Neben Aufnahmen von der Baustelle sind mehrere Zeitungsartikel abgedruckt und Buchumschläge der frühen Hamsun Romane. Darüber hinaus gibt es Grundrisse und Pläne des Gebäudes. Zu finden sind zahlreiche Fotografien mit Innen- und Außenansichten vom Neubau. Doppelseitige Fotos zeigen die Landschaft der Umgebung, in unterschiedlichen Einstellungen für Tag und Nachtzeit. Modelle wie Skizzen und Entwürfe des neuen Gebäudes werden in zahlreichen Beiträgen beschrieben wie in dem von Juhani Pallasmaa mit dem Beitrag: "Ein architektonisches Portrait. Zwischen der literarischen und der gebauten Metapher." Er stellt das Gebäude von Steven Holl in den Kontext einer Architekturdebatte. Hier finden sich Kapellen, Museen und andere Gebäude zum Vergleich. Auch Erik Fenstad Langdalen beschreibt in seinem Beitrag: "Ein magischer Turm. Vom Konzept zum Neubau." die Entstehungsgeschichte des Hauses ergänzt durch Fotografien.
Viele andere Autoren waren beteiligt, wie Paul Auster: "Die Kunst des Hungers"; Henning Carlsen: "Hunger"; Monika Zagar: "Hamsuns Werk und seine politische Einstellung", Lars Frode Larsen: "Die Hamsunsche Stipendiumsangelegenheit - 1897"; Stefanie von Schnurbein: "Warum lesen Männer Hamsun?", Catherine Kroger: "Blumen zum Schmuck", Ghita Norby, im Gespräch mit Niels Bürger Wamberg: "Marie Hamsun"; Therese Bjoerneboe:" Hamsuns Irrationalismus auf der Bühne", Sebastian Hartmann "Segen der Erde" und die Knut Hamsun Biographie.
Pedro Rosa Mendes: "Im Norden"; Eric Fenster Langdalen: "Ein magischer Turm"; Stephen Holl: "Konzept 1998", Mari Lendiing: "Museum einer Ausstellung"; Steven Holl, "Knut Hamsun-Zentrum, 1994-2009" und Steven Holl Biografie; Yehuda Safran Emmanuel , "Hamsun und Holl"; Tor Eystein Oeverås: "Der Sommer 1996"; Juhani Pallasmaa: "Ein architektonisches Portrait", Nachwort und Anmerkungen.
Das Schriftbild wirkt in manchen Bereichen kleingedruckt. Die Seitenrand dagegen ist sehr breit, so daß sich leere Ränder auf einigen Seiten auftun. Die Seiten im vorderen Teil sind aus einem leicht rauen und leicht getönten, griffigen Papier, während der zweite Teil auf weißem Kunstdruckpapier gedruckt ist, um die Qualität der Abbildungen besser wiederzugeben. Es handelt sich um die Papiere Munken-Pure und Allegro demi-matt.